Karsten Drath radelt für die Resilienz 10 Jahre rund um die Welt

Die zis-Tour 2019 geht in diesem Jahr von Lisbon nach Montpellier

Karsten Drath, Experte für Organisationale Resilienz, setzt sich mit seinen Jährlichen Rad-Touren auch für die Stärkung der Resilienz junger Menschen ein. In diesem Jahr geht seine Bike-TOur von Lisbon, Portugal, über Gibraltar, entlang der spanischen Küste bis nach Montpellier in Frankreich.

Was treibt Karsten Drath an? Zunächst eine großartige Idee zu unterstützen: Die Stiftung ZIS Auslandsaufenthalte finanziert seit 1956 vierwöchige Studienreisen von Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren. Für das Stipendium werden 600 Euro vergeben – und nur dieses Geld darf ausgegeben werden. Und die Reisen müssen alleine unternommen werden! Eine großartige Gelegenheit also, die Welt zu entdecken , sich dabei echten Herausfordeurngen zu stellen und seine Resilienz zu stärken.

Sich der Distanz zwischen Heimat und Gastland bewusst zu werden und dabei ein eigenes Studienthema bearbeiten – dieses ist einer der zentralen Aufgaben für die Jugendlichen, die vier Wochen auf sich gestellt sind. Jugendliche befassen sich aktiv und haunah mit aktuellen Ereignissen, wie z.B. den Auswikungen auf den Brexit oder dem  Zusammenleben von Serben und Albanern im Kosovo. Bewerben können sich 16- bis 20-jährige Jugendliche, die in einem Land ihrer Wahl ein selbst gewähltes Thema recherchieren.

Die Stiftung ResilienzForum unterstützt diese Aktion. Wenn auch Ihr für das Projekt spenden möchtet findet ihr alle wichtigen Infos auf Betterplace.org

 

Die Motivation

Vor etwa 30 Jahren hat Karsten Drath selbst ein Studienstipendien zis genutzt um seinen Horizont durch zwei Reisen nach Schottland und Island zu weiten, sein Verständnis von dem, was möglich ist, zu erweitern und mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Sich für die Förderung von Resilienz einzusetzen hat er mittlerweile zu meinem Beruf gemacht. Auf der ganzen Welt hilft er Managern dabei, mehr von dieser inneren Kraft zu entwickeln.

Die Challange: alleine 1.700km mit dem Fahrrad fahren und jeden Tag nass werden konnen, ohne zu verzweifeln. „Ich habe gelernt, dass ich 4 Wochen lang mit nur 300€ auskommen konnte und trotzdem dabei eine gute Zeit hatte. Ich habe gelernt, wie es ist, von Abschiebung bedroht zu werden und wie man aus einer solchen Krise ein Interview mit der Staatspräsidentin bekommen kann. Ich habe verstanden, dass Limitierungen nur Konstrukte in unseren Köpfen sind und diese Einsichten möchte ich so vielen Jugendlichen wie möglich machen“ so Karsten Drath über seine Erlebnisse während der Reisen. 

Wer mehr über die persönliche Motivation von Karsten Drath erfahren möchte, was ihn antreibt und wie wertvoll er selbst seine Stipedienzeit damals erlebt hat findet auf seinem Blog viele spannende Infos und einenregelmäßigen Bericht über seine Tour.

Impressionen zum Farewell-Event in Heidelberg

 

Und hier gehts los!

Karsten Drath startet seine Tour am 16. März: von Lissabon 2.500km mit dem Rad nach Montpellier.